SuS Eisborn stolz auf „architektonisches Schmuckstück“

derwesten.de, 02.09.2014

Eisborn. „Es ist vollbracht.“ Mit der Einweihung des neuen Sportheims an der „Mailinde“ hat der SuS Eisborn am Wochenende einen weiteren Meilenstein für die Zukunft der Vereinsgeschichte gelegt.

Das frisch errichtete Domizil wird zwar schon seit einigen Wochen genutzt, die Würdigung der zwei Jahre langen Arbeit, die zum Bau des „architektonischen Schmuckstücks“ – wie Bürgermeister Hubertus Mühling es bezeichnete – nötig waren, fand aber erst am Wochenende mit einem großen Festakt statt.

Dabei sollten vor allem diejenigen im Fokus stehen, die zum Bau der Unterkunft nebst dazugehörigem Umfeld beigetragen haben. „Alle Helfer, Sponsoren und Unternehmen namentlich zu erwähnen, würde den zeitlichen Rahmen sprengen, daher konzentriere ich mich auf fünf Personen, die sich durch besondere Leistungen um das neue Sportheim verdient gemacht haben“, erklärte der SuS-Vorsitzende Georg Schulte. Namentlich sind dies Bauplaner Michael Krekeler, der seine Erfahrung und seine Fachkenntnisse zweimal in der Woche vor Ort eingebracht hat, sowie Bauleiter Eberhard Peters, der nicht nur die Aufsicht führte, sondern während der kompletten Bauphase selbst Hand angelegt hat.

Dies trifft ebenso auf Matthias (Matze) Gurski und Ingo Rüth zu, die vom ersten Tag bis zur Einweihungsfeier mit Zusatzschichten und unermüdlichem Einsatz ehrenamtlich gearbeitet haben. „Wir können Euch dafür gar nicht genug danken“, so Schulte, der auch Bauunternehmer Theo Lenze nicht unerwähnt ließ. „Du hast innerhalb von vier Wochen den kompletten Rohbau hochgezogen und darüber hinaus insgesamt sechs Wochen ohne Lohn für den SuS gearbeitet.“

Dass der Verein nun endlich ein eigenes Vereinsheim hat und sich die Spieler nicht länger in der alten Dorfschule umziehen müssen, verdankt der SuS auch Hans Schulte, der als Grundstückseigentümer den Pachtvertrag mit der Stadt verlängert hat. „Ohne diese Vertragsverlängerung hätten wir das Projekt niemals realisieren können.“

Finanziert wurde das Vereinsheim zum größten Teil von den 100 000 Euro der Stadt. Gut angelegtes Geld, wie Bürgermeister Hubertus Mühling findet, denn die neue Sportstätte biete nicht nur der Jugend eine Zukunft, sondern gefalle ihm auch architektonisch sehr gut. „Das, was ihr hier geschaffen habt, festigt die Zukunft des Vereins“, sagte Mühling. „Und ist obendrein für die gesamte Stadt etwas ganz tolles“, ergänzte Ortsvorsteher Martin Danne.
100 Bauplanungstreffen

Zu den Gratulanten zählten auch Sparkassenleiter Anton Lübke nebst Scheck und Marie-Theres Schulte, die im Namen aller Dorfvereine gratulierte. Und da sich Georg Schulte für sein großes Engagement unter anderem während der insgesamt 100 Bauplanungstreffen im Hotel zur Post schließlich nicht selbst loben kann, übernahm das Kassierer Klaus Schulte.

Nach so vielen Danksagungen fehlte am Wochenende nur noch die Segnung des neuen Domizils und des neu gestalteten Außenbereichs durch Vikar Wilhelm Grothe, bevor für die vielen Ehrengäste und Besucher der Startschuss zum Feiern fiel.

SuS Eisborn weiht sein neues Vereinsheim ein

come-on.de, 01.09.2014

Eisborn – „Ein Sportverein muss seinen jungen Spielern etwas bieten, sonst suchen die sich einen anderen Verein“. Das sind Worte, welche Ingo Rüth, Trainer der ersten Mannschaft des SuS Eisborn, und Thomas Kasperki, damaliger 1. Vorsitzender des Vereins, vor nunmehr vier Jahren schon gesagt hatten. Und der Verein hat sie aufgegriffen und etwas getan.

Nach intensiver Planung ab 2012 werde der Bau eines neuen Vereinsheims auf der „Mailinde“ umgesetzt. Eingeweiht wurde dieses jetzt am Samstagnachmittag im Rahmen eines Sportfestes. Den kirchlichen Segen erteilte Vikar Wilhelm Grothe.

Nur noch Fotos erinnern an den Zustand, welchen diese Anlage vor vier Jahren noch hatte: ein alter Aschenplatz mit einem Unterstand, der Spieler und Zuschauer vor Regen schützte, sowie zwei Flutlichtmasten. Das Ganze befand sich allerdings in einem unbefriedigenden Gesamtzustand.

Daraus ist aber nun ein echtes Schmuckstück entstanden, wie Georg Schulte, heutiger Vorsitzender des SuS Eisborn, befand. Nach insgesamt 100 Baubesprechungen in der Post-Gaststätte und ungezählten Arbeitsstunden vieler Vereins-Mitglieder, die ihre Freizeit mit den Bauarbeiten verbrachten, kann jetzt das neue Zuhause genutzt werden.

Ein gerahmtes Foto vom Vereinsheim und einen Wimpel gab es für die Helfer sowie zusätzlich ein Geschenk, welches auf die einzelnen Personen persönliche zugeschnitten war. Bauleiter Michael Krekeler bekam eine Palme, Matthias Gurski, der bis auf die Zeit der Fußball-WM immer vor Ort war, ein großes Banner mit seinem Namen. Gedankt wurde auch Bauaufsichtsleiter Eberhard Peters, Ingo Rüth, Theo Lenze, Markus Krämer, Klaus Schulte und Frank Wrede. Von ihrem „Chef“ Michael Krekeler erhielten alle anderen als Erinnerung an die langwierige und schwierige Bauzeit einen Mini-Version der Skulptur „Tony“.

1500 Euro für den SuS Eisborn gab es bei der Einweihungsfeier für das neue Vereinsheim von der Sparkasse, in deren Namen Anton Lübke zum vollendeten Werk gratulierte. Ihren Dank für alle Dorfvereine sprach Marie-Theres Schulte aus. Ortsvorsteher Martin Danne gratulierte: „Dies ist ein Vorbild für alle, die ehrenamtlich tätig sind.“

Bürgermeister Hubertus Mühling dankte für die Arbeit in den zwei Jahren, die nur in einer funktionierenden Dorfgemeinschaft geleistet werden könne, wie er betonte. Für die Zukunft wünscht er, dass die gesamte Anlage den Verein für die nächste Zeit festige.

Ein Bild machten sich am Samstag auch die Vertreter der angereisten Vereine aus dem gesamten Stadtgebiet sowie Bernd Henneböle, der Kreisvorsitzender des FLVW (Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen). Viele Geschenke nahm Georg Schulte entgegen, darunter einige Bälle. Aber auch er kam als „Manager“ des Ganzen zu Ehren: Kassierer Klaus Schulte dankte ihm gesondert. – von Julius Kolossa

SuS Eisborn lädt ein zum großen Einweihungs-Wochenende

derwesten.de, 29.08.2014

Eisborn. Ein von Grund auf renovierter Fußballplatz und ein komplett neu errichtetes Vereinsheim sind zwei gute Gründe für den Sportverein SuS Eisborn, groß zu feiern. An diesem Wochenende ist es soweit. Und alle Eisborner sind eingeladen.

Los geht es am morgigen Samstag um 11 Uhr mit den ersten Jugendspielen. SuS-Vorsitzender Georg Schulte freut sich sehr, dass am Einweihungs-Wochenende sämtliche Eisborner Nachwuchsteams ihr Können zeigen dürfen. Die offizielle Eröffnung mit Festreden und Ehrengästen ist für 15 Uhr vorgesehen. Anschließend rollt wieder der Ball. Auch die Kicker der ersten Mannschaft bestreiten am Nachmittag ihr drittes Meisterschaftsspiel. Anschließend ist gemütliches Beisammensein. Am Sonntag geht es mit Jugendspielen weiter. Später erwartet die zweite SuS-Mannschaft Balve II.

Alle Besucher sind eingeladen, sich das in Gemeinschaftsarbeit errichtete neue Vereinsheim anzusehen, das auf rund 160 Quadratmetern Grundfläche alle Ansprüche der Eisborner Kicker erfüllt. „Darauf sind wir sehr stolz“, sagt Vorsitzender Georg Schulte. „Alle Eltern können ihre Kinder nun mit gutem Gewissen zu uns schicken. Hier ist es immer warm, und es gibt Duschen und Toiletten.“

Vorsichtig formulierte Ziele für die neue Saison

derwesten.de, 17.07.2014

Balve. Die Zuversicht auf eine erfolgreiche Saison schwingt in jeder Silbe mit. „Wir haben und einiges vorgenommen“, sagt Ingo Rüth. Der Trainer des Fußball-C-Ligisten SuS Eisborn will sich jedoch nicht auf eine genaue Tabellenposition festlegen – schon gar nicht auf einen durchaus möglichen Aufstieg.Die Zuversicht auf eine erfolgreiche Saison schwingt in jeder Silbe mit. „Wir haben und einiges vorgenommen“, sagt Ingo Rüth. Der Trainer des Fußball-C-Ligisten SuS Eisborn will sich mit Blick auf die am 17. August beginnende Spielzeit jedoch nicht auf eine genaue Tabellenposition festlegen (lassen) – schon gar nicht auf einen durchaus möglichen Aufstieg.

„Das ist zwar ein schönes Ziel, wird aber schwer zu erreichen sein. Wir planen lieber in kleinen Schritten“, macht Rüth deutlich, dass man sich im vergangenen Jahr zu offensiv geben hatte und dann doch enttäuscht wurde. „Das wollen wir diesmal vermeiden. Deshalb lassen wir die Sache auf uns zukommen und wollen sehen, was dabei herauskommt.“Der Grundstein für eine erfolgreiche Saison soll daher mit einer guten Vorbereitung gelegt werden, das Training an der Mailinde ist derzeit von gemeinsamen Einheiten mit erster und zweiter Mannschaft geprägt.

„Wir als kleiner Verein wollen uns halt gut präsentieren, und dazu gehört auch, dass wir zwei Seniorenteams haben – eines in der C-Liga, das andere in der D-Liga“, so Rüth, der vor allen Dingen auf einen immens wichtigen Faktor setzt: Die Arbeiten am Sportplatz und am neuen Vereinsheim sind weitestgehend abgeschlossen, so dass beim SuS Eisborn nun auch das Ambiente stimmt. „Es fehlt noch der Feinschliff, einige Bilder müssten vielleicht noch aufgehängt werden. Aber das alles soll dazu dienen, dass man sich bei uns wohlfühlt“, blickt Rüth schon mit großer Freude auf die offizielle Einweihung am Sonntag, 31. August.

Am Sonntag bestreiten die Eisborner beim FC Eintracht Ihmert/Bredenbruch den nächsten Test (16 Uhr). Es folgen eine Partie bei der SG Grevenstein/Hellefeld/Altenhellefeld (Dienstag, 22. Juli, 19 Uhr) sowie ein viertägiges Trainingslager (24. bis 27. Juli), in dessen Rahmen samstags der SV Oesbern erwartet wird (19 Uhr). Weitere Tests sind bei SV Deilinghofen-Sundwig (2. August/noch nicht bestätigt) und gegen SV Oesbern II (3. August) geplant, zudem steht für Eisborn die Teilnahme an der Hüingser Sportwoche auf der Agenda.

Vier neue Leute geben Eisborn viel Zuversicht

derwesten.de, 03.07.2014

Balve. Ingo Rüth hat Wort gehalten. Wenige Tage nach dem Ende der Wechselfrist präsentierte auch der Trainer des SuS Eisborn die personellen Veränderung beim Fußball-C-Ligisten. Vier neue Spieler, keine Fortgänge – an der Mailinde gibt es Grund zur Zuversicht.

„Ich denke, dass wir eine gute Mannschaft haben werden“, sagte Rüth und dachte dabei natürlich an die neue Saison in der Kreisliga C Arnsberg, „aus der wir endlich ‘raus wollen“. Mit anderen Worten: Zum Ende der Spielzeit 2014/15 soll nach Möglichkeit der Aufstieg stehen. „Ob es klappt, weiß ich nicht. Aber wir wollen es versuchen.“Die personellen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison sollten mit dem Zugang eines Quartetts vom SV Deilinghofen-Sundwig eigentlich verbessert sein. So werden beim Trainingsauftakt am Freitag, 11. Juli, mit Tobias Hens, Yannick Akol, Jens Böhnke und Markus Gelhaar vier neue Offensivleute vorgestellt, die zusammen mit dem künftigen Co-Trainer Stefan Rötz den Weg zum SuS Eisborn gefunden haben.

Mit der Partie am Donnerstag, 17. August, bei SuS Langscheid/Enkhausen III beginnt Eisborns Testspielreihe. Der neu gegründete FC Eintracht Ihmert-Bredenbruch ist am Sonntag, 20. Juli, die nächste Station, ehe B-Ligist SV Oesbern am Samstag, 26. Juli, an der Mailinde zu Gast ist. Und nach dem Test beim FC Altena 69 (3. August) steht die Teilnahme an der Hüingser Sportwoche auf dem Plan – am 9. August geht es dort gegen den SSV Stockum.

Neuer Belag für Eisborner Sportplatz aufgetragen

come-on.de, 18.04.2014

Eisborn – Die Arbeiten auf dem Eisborner Sportplatz liegen im Zeitplan: Die Innenarbeiten im Sportheim gehen nach der jetzt fertigen Fliesenarbeit weiter voran, während am Donnerstag die letzten Arbeiten rund um den Aschenbelag vollendet wurde. „Jetzt braucht der Platz mindestens vier Wochen Ruhe“, so Sönke Prieg, der mit den Arbeiten beauftragte Angestellte der Firma Heiler aus Bielefeld. Seit Montag arbeitete er auf dem Sportplatz. 37 Tonnen Altmateial hat er abgetragen, 110 Tonnen neues Material aufgetragen.

Eineinhalb Tage hat er den ein Zentimeter dicken Aschebelag abgetragen. 30 Jahre hat der Belag auf dem Buckel, hat so manche Fußballer-Generation und entscheidende wie spannende Spiele erlebt. Der SuS Eisborn entschied sich dazu, im Rahmen des Vereinsheimsbaus auch den Platz als Ganzes zu sanieren. Dazu gehört eine neue Flutlichtanlage, ein neuer Zaun und der dringend erforderliche neue Belag.

Viel erfolgt in Eigenarbeit, einiges muss aber doch von Fachfirmen ausgeführt werden, so auch die Sanierung des Spielfelfeldes. Dabei freuen sich die Sportler ganz besonders über den Einsatz der Stadt Balve, die die gesamten 10 900 Euro an Sanierungskosten übernimmt.

Für den neuen Belag wurden 55 Tonnen an Asche mit der Körnung von eins bis drei mit einem Freifallstreuer aufgetragen, dann gelockert und danach mit der Deckschicht (Körnung null bis drei) versehen. Sofort gespielt werden könne auf dem Platz jedoch nicht. „Einmal in der Woche muss die gesamte Fläche gewalzt und geschleppt werden“, erklärt Sönke Prieg. Diese Arbeiten werden von Mitgliedern des SuS unter ihrem Bauleiter Eberhard Peters durchgeführt.

Im Mai, so der Zeitplan, kann das Training auf dem Platz wieder beginnen. Bald sollen dann auch wieder Heimspiele durchgeführt werden. Dann sind die Zeiten, als die Bergdörfler nach Holzen und Hövel ausweichen mussten, vorbei. Die Bergdörfler danken beiden Vereinen für die Unterstützung während dieser mehrmonatigen Umbauphase.

Ob dann im Mai auch das Vereinsheim seiner Bestimmung übergeben werden darf, steht derzeit nicht fest. Unter anderem sind vor der Inbetriebnahme noch einige Sanitärarbeiten nötig. – jk

Eisborner Fußballer wünschen sich Regen

derwesten.de, 17.04.2014

Eisborn. Die Fußballer des SuS Eisborn fiebern schon jetzt der nächsten Saison entgegen. Dann lädt nicht nur ein neues, schmuckes Vereinsheim auf die Sportanlage oberhalb des Bergdorfes ein, auch der Fußballplatz bekommt eine neue Oberfläche.

Seit Anfang der Woche laufen die Arbeiten zum Austausch der obersten Schicht. Sönke Prieg ist Experte, wenn es um den schönen Begriff der Sportplatzregeneration geht. Der Facharbeiter der Bielefelder Firma Heiler hat schon unzähligen Sportplätzen, die in die Jahre gekommen waren, neues Leben eingehaucht.

55 Tonnen neues Tennenmaterial

Auch der Eisborner Tennenplatz soll sich nach der Verjüngungskur in Topzustand präsentieren. Dafür wurde zunächst der oberste Zentimeter Tennenmaterial mitsamt dem Grünbewuchs abgeschabt. Fast 40 Tonnen kamen dabei zusammen. Anschließend bekam der Platz eine neue Schicht aus gröberem Stützkorn sowie eine weitere Schicht mit Deckenmaterial geringerer Korngröße. Rund 55 Tonnen neues Tennenmaterial mussten dafür herangeschafft, gleichmäßig verteilt, gewalzt und planiert werden. Da kommen für den Sportplatzregenerator einige Kilometer zusammen. „Wie oft ich für so eine Arbeit über den Sportplatz fahre, zähle ich schon lange nicht mehr“, erklärt Sönke Prieg lächelnd. In der Woche nach Ostern will er mit seiner Arbeit in Eisborn fertig sein.

Bis die SuS-Fußballer wieder auf ihrem renovierten Platz spielen dürfen, werden allerdings noch etliche Wochen vergehen. „Der muss jetzt einige Zeit ruhen“, weiß SuS Eisborns Kassierer Klaus Schulte. „Wie lange es dauert, bis sich das neue Material gesetzt hat, hängt entscheidend davon ab, wie viel es regnet.“ Die SuS-Verantwortlichen wollen entsprechende Verbotsschilder anbringen und appellieren auch an alle Kinder und Jugendlichen, den renovierten Platz bis zur Freigabe durch den Verein nicht zu betreten.

Ursprünglich hatte der Eisborner Sportverein nur den Bau eines neuen Vereinsheimes geplant. Dann wurde aber doch eine größere Aktion daraus. „Es passte grad so gut“, klärt Klaus Schulte auf. „Und unser Tennenplatz hatte eine Renovierung dringend nötig. Der letzte Austausch des Materials liegt mindestens 25 Jahre zurück.“

Vier neue Flutlichtmasten

Weil sich auch Tennenplätze abnutzen, empfehlen Experten, spätestens alle vier bis fünf Jahre die oberste Schicht auszutauschen. Ein neuer Ballfangzaun, der wegen der benachbarten Straße stattliche sechs Meter hoch ist, sowie vier neue Flutlichtmasten runden das Modernisierungspaket ab.

„Wir sind sehr froh und glücklich, dass uns die Stadt Balve dabei unterstützt“, betont Kassierer Schulte. „Wir leisten aber auch eine Menge Eigenarbeit, und Ende Mai wollen wir mit allem fertig sein. Für einen kleinen Verein mit rund 160 Mitgliedern ist das, was hier entsteht, schon eine echte Hausnummer.“

Im Vereinsheim des SuS Eisborn kann bald gefeiert werden

derwesten.de, 18.02.2014

Eisborn. Seit bald zwei Jahren steht für den SuS Eisborn neben den sportlichen Aktivitäten der Bau des Vereinsheims und die Sanierung des Sportplatzes „Zur Mailinde“ im Fokus.

Das Ende der aufwendigen Baumaßnahmen ist nun abzusehen. Die Maßnahmen sollen im Mai abgeschlossen sein, erklärte Bauplaner Michael Krekeler während der Jahreshauptversammlung im Hotel „Zur Post“.

Der Vorsitzende Georg Schulte nutzte die Versammlung dazu, sich bei allen Helfern zu bedanken. Besonders hob er dabei den Planer Michael Krekeler, als Bauaufsicht Eberhard Peters und die unermüd­lichen Helfer Ingo Rüth und Matthias Gurski hervor. „Diese Vier haben außergewöhnlich viel geleistet und stehen stellvertretend für alle Helfer“, betonte der Vorsitzende.

Küche ist schon bestellt

Derzeit wird die Unterkonstruktion für die Decken gefertigt. Es folgen noch die Elektrik und Beleuchtung, Fliesenarbeiten, der Innenputz und der Anstrich. „Die Türen und Fensterbänke werden abschließend montiert und die Küche ist bestellt. Wir liegen gut im Zeitplan“, teilte Michael Krekeler mit. Dass die Stadt Balve die Platzsanierung mit 10 900 Euro unterstützt, erfreut Georg Schulte. „Vergangenheit zählt für mich nicht“, erklärte er in Bezug auf die vom Stadtrat nicht genehmigte Bezuschussung des ehemals geplanten Kunstrasenplatzes.

Insgesamt belaufen sich die Baumaßnahmen inklusive Platzsanierung auf rund 300 000 Euro, in die unter anderem die für den Kunstrasenplatz gesammelten 100 000 Euro sowie Sponsorengelder und Eigenleistung fließen.

Aus den sportlichen Bereichen berichteten am Samstag die jeweiligen Obleute. Die Breitensportgruppe mit 35 Mitgliedern sei derzeit gut aufgestellt, erklärte Obfrau Birgit Müthing. Großes Lob sprach Ingo Rüth der 1. und 2. Fußballmannschaft aus, die gut miteinander kooperieren würden. „Die 1. Mannschaft möchte gerne den Aufstieg packen“, verriet er.

Sorgen um die Zukunft

In der Jugendmannschaft spielen derzeit 28 Kinder, darunter ein Mädchen. Sportliche Leistungen würden sich im „gesunden Mittelmaß“ bewegen. Auch hier sei die Kooperation mit dem SuS Beckum und Holzen gut, sagte der Jugendleiter, der sich jedoch Sorgen um die Zukunft macht. „Wir müssen dringend neue Wege gehen, der demografische Wandel macht auch vor Eisborn nicht halt“, erklärte Rüth, der diesbezüglich mit Partnern ein Konzept ausarbeiten und demnächst vorstellen möchte.

Obmann Andreas Kleinkes beklagte zwar die geringe Trainingsbeteiligung der Alten Herren, zeigte aber Verständnis, denn die Senioren betätigen sich beim Bau des Vereinsheims.

Über Auszeichnungen durften sich Ingo Rüth für 25-jährige aktive Mitgliedschaft ab dem 18. Lebensjahr und Theo Lenze für 15 Jahre Treue freuen. „Was wäre der Verein ohne Euch?“, lobte der Vorsitzende. Theo Lenze engagiere sich großartig beim Bau des Vereinsheims und sei ein unermüdlicher Helfer bei der Scheunenparty, erklärte Georg Schulte. Unverzichtbar sei auch Ingo Rüth, der seit 2003 als Jugendleiter fungiere und ebenfalls bei den Baumaßnahmen aktiv sei.

Bei den Vorstandswahlen bestätigten die Mitglieder den Vorsitzenden Georg Schulte, den Geschäftsführer Frank Wrede und den 2.Kassierer Jörg Schlünder in ihren Ämtern. Ebenso wurden die Obleute Birgit Müthing, Ingo Rüth und Andreas Kleinkes bestätigt. Für den ausgeschiedenen Senioren-Obmann Tobias Peters rückt Fabian Rüth nach.

Als Termin vormerken sollten sich Party-Fans den 18. Juni. Dann lädt der SuS Eisborn zur traditionellen Scheunenparty mit den Bands „Maniac“ und „AB and the balls“ auf den Hof Schulte-Horst ein.

SuS Eisborn hofft auf Hilfe der Stadt Balve

derwesten.de, 02.10.2013

Eisborn. Seit vielen Jahrzehnten duschen Schiedsrichter, die ein Fußballspiel des SuS Eisborn leiten, im Hotel Zur Post und wechseln dort auch ihre Kluft. Eine lieb gewordene Tradition, die aber in absehbarer Zeit ein Ende finden wird. Denn im Frühjahr kommenden Jahres soll nach dem Wunsch des SuS-Vorsitzenden Georg Schulte und seiner Crew das Vereinsheim mit Umkleidemöglichkeit fertiggestellt sein.„Priorität haben aber die Außenanlage, der Fangzaun und die Flutlichtmasten“, berichtet Georg Schulte und ergänzt: „Denn wir haben vor, im März 2014 wieder hier in Eisborn Fußball zu spielen.“ Vergangene Saison traten die beiden Seniorenmannschaften in Hövel und jetzt in Holzen gegen den Ball.

Der SuS Eisborn kalkuliert für die umfangreichen Baumaßnahmen Gesamtkosten in Höhe von rund 300.000 Euro ein. 240.000 Euro sind allein für den Bau des Vereinsheimes veranschlagt. Vor allem die Erschließung, Kanalisation, Wasser, Strom und Telefon, gestaltet sich umfangreicher und arbeitsintensiver als erwartet. Weitere 18.000 Euro fallen für einen neuen Ballfangzaun mit 100 Meter Länge und 6 Meter Höhe, ebenfalls 18.000 Euro für Pflasterarbeiten zur Auffahrt zum Sportplatz und rund 20.000 Euro für die Flutlichtanlage an. Die vier Masten sollen in zwei Wochen aufgestellt werden.100.000 Euro hat der Verein schon an Sponsorengeldern für den seinerzeit geplanten Kunstrasenplatz gesammelt, der übrige Betrag soll mit Eigenleistung und weiteren Spenden zusammengetragen werden. In diesem Zusammenhang hilft auch ein 2500-Euro-Scheck, den die Sparkasse Balve dem SuS Eisborn jetzt überreicht hat. „Das ist ein kleiner Anstoß“, sagt Sparkassen-Regionaldirektor Anton Lübke, der das Engagement des SuS Eisborn lobt: „Wer Jugendarbeit macht, leistet auch Sozialarbeit.“Auf Unterstützung der Stadt Balve hofft der SuS Eisborn bei der Erneuerung der Aschendecke. „Die ersten eineinhalb Zentimeter müssen neu aufgetragen werden“, berichtet Vorsitzender Georg Schulte. Der Bereich ist nach mehr als 30 Jahren durch die Witterung und Erosionen verschlissen.

In der Winterpause wird der Aschenplatz im 570-Seelen-Dorf dann ruhen. Wenn die Anstrengungen des SuS Eisborn im Zeitplan bleiben, soll im Februar oder März kommenden Jahres wieder Meisterschafts-Fußball in Eisborn gespielt werden. Die erste Mannschaft geht in der C- und die zweite Mannschaft in der D-Kreisliga auf Tore- und Punktejagd.

Sparkasse unterstützt Bau des Eisborner Sportplatzes

come-on.de, 02.10.2013

Eisborn –  Dankbar für 2500 Euro von den Vereinigten Sparkassen im Märkischen Kreis ist der Spiel- und Sportverein (SuS) Eisborn. Stellvertretend für beide Institutionen trafen sich Anton Lübke als Regionaldirektor und Georg Schulte, SuS-Vorsitzender, am Montag auf dem Eisborner Sportplatz.

Seit einem Jahr und drei Monaten ruht hier der Spielbetrieb, wie Schulte erklärte: „Der Bau unseres Vereinsheims nimmt viel Zeit in Anspruch.“ Nach dem Richtfest im Mai finden nun die Innenarbeiten statt, wie bei einer Besichtigung erläutert wurde. Aufenthaltsraum, Umkleideräume mit Duschen, sanitäre Anlagen sowie die Schiedsrichterkabine nehmen nach und nach Gestalt an. „Bisher hat der Schiedsrichter immer ein Zimmer im Hotel zur Post bekommen, wo er sich umziehen kann“, so Schulte. Und die Mannschaften bezogen Quartier in der Schule. All das soll mit den Möglichkeiten, die das Vereinsheim nach der Fertigstellung bietet, voraussichtlich ab dem Frühsommer der Vergangenheit angehören.

Die Spiele beider Eisborner Mannschaften werden zur Zeit in Hövel und Holzen ausgetragen, da der Vorstand sich entschlossen hat, weitere Arbeiten, wie die Erneuerung des 45 Jahre alten Fangzauns, auf 100 Meter Länge, 60 Meter Breite und sechs Meter Höhe ebenso mit dem Vereinsheimbau zu verbinden, wie eine neue Flutlichtanlage. Georg Schulte: „Bisher hatten wir zwei Masten als Trainingsbeleuchtung, die durch vier Masten als Spielfeldbeleuchtung ausgetauscht werden.“ Und auch Pflasterarbeiten sowie die Neugestaltung der Auffahrt finden in diesem Zusammenhang statt.

Für die dringend erforderliche Erneuerung des Aschebelags soll die Stadt mit ins Boot geholt werden: „Der erste Zentimeter muss abgetragen und neu aufgetragen werden.“ Nach 30 Jahren sei diese Grunderneuerung inzwischen unumgänglich, so Schulte. Ziel des SuS sei es, ab März den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können. Für die entstehenden Kosten werden noch Sponsoren gesucht. 100 000 Euro als Grundstock von dem gesammelten Geld für den anfangs geplanten und dann verworfenen Gedanken an einen Kunstrasenplatz haben die Eisborner bereits beisammen. Denen stehen folgende Ausgaben gegenüber, wie Schulte vorrechnete: 240 000 Euro für die Erschließung und den Bau des Vereinsheims, 18 000 Euro für den neuen Fangzaun, 20 000 Euro für die Flutlichtanlage und 18 000 Euro für die Pflasterarbeiten. Viel werde in Eigenarbeit gemacht, aber für manche Arbeiten müssten Fachbetriebe verpflichtet werden.

Anton Lübke zeigte sich beeindruckt von dem Engagement des Vereins: „Sie leisten mit dem Bau viel für die Dorfgemeinschaft und mit dem Sport Sozialarbeit, indem sie den Kindern und Jugendlichen ein attraktives Freizeitangebot bieten.“

Die B-Liga ist das große Ziel des SuS Eisborn

derwesten.de, 22.07.2013

Eisborn. Fußball-C-Ligist SuS Eisborn geht mit ehrgeizigen Ziele in die neue Saison im Kreis Arnsberg. „Wir wollen es in diesem Jahr wissen und oben angreifen“, sagte Spielertrainer Ingo Rüth nach der ersten Trainingseinheit auf dem Sportplatz an der Mailinde.

Dabei machte er auch deutlich: „Unser Ziel ist die Kreisliga B – wenn es in dieser Saison noch nicht mit dem Aufstieg klappen sollte, dann aber auf jeden Fall in der dann folgenden Spielzeit.“

Der SuS Eisborn bestreitet in der Saisonvorbereitung durchweg Auswärtsspiele. Die Gastgeber sind TuS Müschede (6. August), BSV Lendringsen III (14. August) und SV Hellefeld/Altenhellefeld (16. August).

Zudem steht bei der Sportwoche der Sportfreunde Hüingsen am 17. August die Partie gegen B-Ligist SF Sümmern an.

Trainer Ingo Rüth präsentierte am vergangenen Freitag beim Auftakt zusammen mit dem ersten Vorsitzenden Georg Schulte die Eisborner Neuzugänge. Mark Schulte (zuletzt inaktiv), Dennis Losenfeld, Tim Preuß und Dustin Balder (alle vormals Sportfreunde Hüingsen), Pascal Vöbel und Crispin Röhling-Zerbs (beide SV Oesbern) sowie Max Breloer (ehemals SF Oestrich-Iserlohn) spielen zukünft an der Mailinde.

Eisborn holt zum ersten Mal die Balver Stadtkrone

derwesten.de, 30.12.2012

Balve. Die Historie der Balver Stadtmeisterschaft im Hallenfußball ist um einen neuen Sieger reicher. C-Ligist SuS Eisborn feierte gestern erstmals den Gewinn der Stadtkrone, im Finale setzten sich die Mannen um Spielertrainer Ingo Rüth gegen die Drittvertretung von Ausrichter SG Balve/Garbeck durch.

Dritter wurde B-Ligist Rot-Weiß Mellen, der sich gegen den klassenhöheren Favoriten Balve/Garbeck I mit 4:2 durchsetzen konnte – per Neunmeterschießen, nachdem beide Mannschaften auf eine weitere Partie über zehn Minuten verzichtet hatten. Nach den jeweils verlorenen Halbfinalspielen war es durchaus verständlich, dass man keine große Lust mehr auf Fußball hatte.

„Ich spiele schon so lange in Eisborn, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass unser Verein jemals Stadtmeister geworden ist“, sagte Ingo Rüth mit strahlender Miene. Der Routinier hatte denn auch allen Grund, stolz auf seine Kicker zu sein. „Die haben ein richtig tolles Turnier hingelegt – ich denke, dass wir am Ende verdient gewonnen haben“, so Rüth, der zunächst etliche Hände schütteln musste, ehe er mit seiner Mannschaft feiern konnte. „Das wird eine lange Nacht“, blickte der Routinier mit einem gewissen Augenzwinkern bereits auf die noch anstehenden Stunden in der Vereinsgaststätte.

Vergessen war auch der Ärger, der sich während des Halbfinals gegen Balve/Garbeck I aufgestaut hatte. Jene Partie war zum einen von reichlich Kampf und Einsatz, aber auch von einem mit eben jener Gangart überforderten Schiedsrichter Fritz Hempel geprägt. Der Referee aus Iserlohn geriet ob seiner nicht immer glücklichen Entscheidungen in den Fokus und musste sich harsche Kritik vor allen Dingen aus den Reihen der aufgebrachten SG-Akteure anhören.

„Das war jedoch der einzige Missklang einer ansonsten gut gelaufenen Veranstaltung“, sagte Christian Müller, erster Vorsitzender der gastgebenden SG Balve/Garbeck, und zog ein „eigentlich positives Fazit“.

Dass sich Müllers Zufriedenheit in Grenzen hielt, hatte sicherlich auch mit dem sportlichen Abschneiden seines Vereins zu tun. Mit vier Teams war man angetreten, wobei die Vierte kurzfristig für die Alten Herren ins Teilnehmerfeld gerückt war. Aber eine erfolgreiche Titelverteidigung blieb der SG verwehrt.

Zu den Enttäuschten gehörten auch die A-Liga-Rivalen TuS Langenholthausen und SuS Beckum. „Uns fehlte am Ende ein einziges Tor zum Weiterkommen“, blickte SuS-Trainer Petros Tsamatos auf eine Vorrunde zurück, in der Beckum mit Siegen über die Zweitvertretungen aus Eisborn (2:0) und Mellen (3:0) zwar wie erwartet begann, aber im weiteren Verlauf stolpern sollte. Das 2:1 gegen den späteren Turnierzweiten Balve/Garbeck III war ein letztes Glanzlicht, ehe sich die Hinsel-Kicker gegen Lan-genholthausen II ein 1:1 leisteten und dann gegen die SG-Erste mit 1:2 verloren. „Es hat halt nicht gereicht, aber insgesamt geht das in Ordnung“, so Tsamatos.

Kollege Mario Droste nahm das frühe Aus seines Teams nicht so locker hin. „Es ist schon blamabel, dass wir in unserer Gruppe nur Dritter geworden sind“, resümierte der Coach von Turnierfavorit TuS Lan-genholthausen. „Wir wollten zu Beginn wichtige Weichen stellen, das ist uns leider nicht gelungen“, ärgerte sich Droste über die mageren Auftritte gegen Mellen (0:0) und Eisborn (0:1). „Damit war das Turnier für uns schon gelaufen“, suchte Droste Trost in der Feststellung, „dass wir gegen späteren Stadtmeister verloren haben“.

Halbfinale: SG Balve/Garbeck III – Rot-Weiß Mellen 2:1. – Tore: 1:0 (3.) Pagel, 1:1 (8.) Filip, 2:1 (9.) Kinski. Rote Karte: Yalcin (SG/Nachtreten).

SG Balve/Garbeck I – SuS Eisborn I 0:1. – Tor: 0.1 (6.) Bieling.

Spiel um Platz drei: SG Balve/Garbeck I – Rot-Weiß Mellen 2:4 (nur Neunmeterschießen).

Endspiel: SG Balve/Garbeck III – SuS Eisborn 1:3. – Tore: 0:1 (3.) Schaaf, 0:2 (9.) Schaaf, 1:2 (10.) Kramer, 1:3 (10./Eigentor) Kinski.

SuS Eisborn gelingt eine echte Sensation

come-on.de, 30.12.2012

BALVE ▪ Es war der Tag der Außenseiter: Bei den Balver Stadtmeisterschaften im Hallenfußball holte C-Ligist SuS Eisborn den Titel. Die Mannschaft aus dem Höhendorf holte den fast ein Meter hohen Pokal der Goldbäckerei Grote.

„So etwas habe ich in all’ den Jahren Balver Stadtmeisterschaft noch nicht erlebt. Das ist einfach sensationell“, konnte Spielertrainer Ingo Rüth sein Glück nach dem 3:1-Finalsieg über den ebenso überraschend ins Finale vorgestoßenen D-Ligisten SG Balve/Garbeck III kaum fassen. Für die anschließende Feier im Vereinslokal „Zur Post“ kündigte das Eisborner Urgestein „einen historischen Abend“ an. Geschichtsträchtig war der gestrige Titelkämpf, der unter dem Motto „Pleiten, Pech und Sensationen“ stand, ebenfalls.

Zu den Pleiten: Der als Titelfavorit hoch gehandelte TuS Langenholthausen schied bereits in der Vorrunde aus. „Das ist schon eine kleine Blamage“, äußerte TuS-Coach Mario Droste, dessen Mannschaft in der Gruppe A nicht an B-Ligist Mellen und dem späteren Turniersieger SuS Eisborn vorbeikam. Durchaus pikant: Als die Qualifikanten direkt aufeinander trafen, gewann Mellen gegen Eisborn 1:0 – ein Resultat, mit dem beide „Kleinen“ weiter waren und der „Große“, egal wie er sein Abschlussspiel in der Gruppe bestreiten sollte, schon ausgeschieden war. Weiße Taschentüchern wie bei der Schande von Gijon 1982, als Deutschland und Österreich nach dem 1:0 durch Hrubesch zum Leidwesen Algeriens einen Nichtangriffspakt vereinbart hatten, wurden in der Dreifachturnhalle nicht gezeigt. „Das war ja noch ein kürzeres Gastspiel als beim letzten Mal“, nahm TuS-Co-Trainer Rüdiger Kos das frühe Aus mit Humor.

Titelverteidiger SG Balve/Garbeck blieb im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger Eisborn (0:1) auf der Strecke: Hier kam es schon während des Spiels zu tumultartigen Szenen, nachdem Schiedsrichter Fritz Hempel Spieler der SG übel beleidigt haben soll. „Wir werden zu dieser Eskapade ein Schreiben an den Kreisvorstand formulieren“, kündigte SG-Vorsitzender Oskar Müller an.

Zum Pech: Der SuS Beckum, in der Vorrunde eine der spielerisch auffälligeren Mannschaften schied aus, weil die Mannschaft gegenüber dem späteren Finalisten SG Balve/Garbeck III die schlechtere Tordifferenz aufwies. Den direkten Vergleich hatten die Kicker von Petros Tsamatos gegen die SG-Dritte 2:1 gewonnen. B-Ligist Mellen verpasste die Chance aufs Finale, weil Mesaros und Yalcin binnen Sekunden zweimal den Pfosten trafen und mit ihrem Team das Halbfinale gegen die SG III mit 1:2 verloren.

Zur Sensation: Im Finale standen sich ein D- und ein C-Ligist gegenüber. Die klassenhöheren Eisborner setzten sich die Stadtkrone durch einen 3:1-Erfolg auf – für den SuS trafen in diesem Endspiel Wiechers, Schaaf und Fabian Rüth.

Neues Vereinsheim sichert SuS das Überleben

Westfalenpost, 06.10.2012

Eisborn. Die Mitglieder des SuS Eisborn spucken in die Hände. Denn sie sind dabei, am Rand ihres Sportplatzes ein Vereinsheim zu bauen, um als Fußballverein überleben zu können. So sieht es der 1. Vorsitzende Georg Schulte. „Wenn wir als kleiner Verein angesichts der demografischen Entwicklung überleben wollen, dann müssen wir unseren Sportplatz sanieren und ein Vereinsheim bauen, das modernen Ansprüchen genügt.“

Um diesen hehren Gedanken in die Tat umzusetzen, entschloss sich der Vorstand vor geraumer Zeit, auf einen Kunstrasenplatz zu verzichten, weil das Geld nicht reichte, und stattdessen ein Clubhaus auf der „Mailinde“ zu bauen. Hier wurde bereits am vergangenen Samstagmorgen von der Firma Hilgenroth und den Sportlern innerhalb von drei Stunden die Bodenplatte gegossen. Betonmischer auf Betonmischer rollte zur „Mailinde“, wo die 40 Kubikmeter Beton unter Anleitung der Profis aus Sundern verteilt wurden.

„Es läuft sehr gut bei uns. Unsere Mitglieder leisten eine Menge ehrenamtliche Arbeit. Deshalb werden wir das Richtfest auch in einem großen Rahmen feiern“, kündigte der 1. Vorsitzende im Gespräch mit dieser Zeitung die Dankeschön-Veranstaltung schon frühzeitig an. „Das genaue Datum werden wir noch bekanntgeben.“

Diesen Termin nicht genau fixierend, hat Georg Schulte aber ­genaue Vorstellungen darüber, wie die nächsten Bauabschnitte beendet werden sollen. „Bis zum Winter soll der Bau fertig sein, damit im Inneren gearbeitet werden kann. Nutzen möchten wir den Neubau ab Sommer 2013“, sagt der SuS-Chef.

Um dieses Ziel zu erreichen, verpflichtete der Vorstand des SuS Eisborn mit dem Bauunternehmer Theo Lenze aus der Asbeck ein Vereinsmitglied. „Theo kommt aus unserer Altherren-Mannschaft, und deshalb war es für uns selbstverständlich, den Auftrag im Dorf zu lassen“, erklärte Georg Schulte auf der Baustelle.

Allein auf sich gestellt, würde der AH-Fußballer Lenze den Termin nicht einhalten können. Deshalb werden die Mitglieder des SuS Eisborn auch beim Bau des 160 Quadratmeter großen Vereinsheims kräftig mit ins Rad packen. „Jeden Freitag und Samstag helfen ehrenamtliche Kräfte von uns mit“, sagt Georg Schulte, der mit Blick auf den Neubau von einer „Investition in die Zukunft“ spricht.

„Zukünftig“, so kündigte der Vorstands-Vorsitzende des SuS an, „können sich die Zuschauer im Aufenthaltsraum mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen und durch die zwei riesigen Fensterscheiben unsere Spiele verfolgen.“

Langscheid, Hüsten und Sundern locker weiter, Arnsberg 09 fliegt raus

Westfalenpost, 19.09.2012

Arnsberg/Obersorpe. Der A-Kreisligist SV Arnsberg 09 ist in der 2. Runde des Fußball-Kreispokals ausgeschieden. Arnsberg verlor mit 1:4 in Endorf. Alle weiteren Favoriten gaben sich aber keine Blöße.

SuS Westenfeld – SuS Eisborn 5:3 (2:2). Im Duell der C-Ligisten erwischte Eisborn den besseren Start und ging durch zwei Tore von Patrick Rüth mit 2:0 in Führung. „Nach dem Seitenwechsel haben wir das Spiel an uns gerissen“, sagte SuS-Trainer Michael Weber. Für Westenfeld trafen Francesco Russo (3), Stefan Horn und Bastian Vielhaber. Alle drei Tore der Gäste erzielte Rüth.

Patrick Rüth schießt SuS Eisborn mit vier Treffern in die zweite Runde

Westfalenpost, 22.08.2012

Balve. Im gerade erst begonnenen Wettbewerb um den Arnsberger Fußball-Kreispokal 2012/13 lichten sich die heimischen Reihen. Am Abend ereilte sowohl den TuS Langenholthausen als auch Rot-Weiß Mellen das Aus, einzig C-Ligist SuS Eisborn schaffte den Sprung in Runde zwei und sorgte damit für eine dicke Überraschung.

SuS Eisborn – DJK GW Arnsberg 5:3 nach Verlängerung (3:3, 0:3). Am Ende war es für den heimischen C-Ligisten ein Festtag. „Das war richtig klasse“, frohlockte Coach Ingo Rüth nach dem Husarenstreich gegen den klassenhöheren Favoriten und freute sich, „dass wir nach dem 0:3 zur Pause so toll zurückgekommen sind“. Matchwinner war zweifelsohne Patrick Rüth – der SuS-Torjäger erzwang nicht nur per Doppelpack die Verlängerung, der Ex-Hüingser erzielte zudem die beiden Siegtreffer.

SuS Eisborn: Mertens – Haurand, Pohl, Bieling, Prencipe – Samulevicz (79. Ott), Salkeld (46. Fabian Rüth) – Becker, Yavuz (80. Müthing), Bachstein – Patrick Rüth. – Tore: 0:1 (5.), 0:2 (20.), 0:3 (30.), 1:3 (55.) Fabian Rüth, 2:3 (83.) Patrick Rüth, 3:3 (88.9 Patrick Rüth, 4:3 (112.) Patrick Rüth, 5:3 (119.) Patrick Rüth. – Gelb-rote Karte für einen Arnsberger (80./Foulspiel)

SuS Eisborn: Neues Vereinsheim wird gebaut

Süderländer Volksfreund, 08.07.2012

EISBORN ▪ „Es ist eine Investition für uns alle!“ Mit diesen Worten fasste Georg Schulte – als Vorsitzender des SuS Eisborn – auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Sonntag die Bedeutung des Vorhabens zusammen. Und dies sahen dann auch alle 17 Teilnehmer bei der Abstimmung so: Einstimmig fiel das Votum für den Neubau aus.

Vor acht Wochen war der Bauantrag an die Stadt Arnsberg gestellt worden – die bebaubare Fläche liegt auf Holzener Seite und gehört damit zum Hochsauerlandkreis. Georg Schulte: „Wir rechnen damit, dass über den Antrag positiv entschieden wird, und haben schon mit den ersten Arbeiten begonnen.“ So wurde der Unterstand schon abgerissen, und der Boden so weit bearbeitet, dass die weiteren Arbeiten sofort beginnen können.

Ein sorgfältig abgeschätztes Zahlenwerk stellte Udo Winiarski, ein Mitglied vom „Team Planung“, vor. Eigenleistung und Eigenkapital des Sportvereins spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie das Sponsoring mit Unternehmen und Privatleuten. So sind Einmal- oder Dauerspenden, Bandenwerbung, Werbung auf der Internetseite sowie Veranstaltungen und Aktionen möglich.

Georg Schulte: „Wir hoffen auf rege Mithilfe, wenn es darum geht, mit anzupacken.“ Bis zum Dezember soll die 160 Quadratmeter große Immobilie mit Gemeinschaftsraum, zwei Kabinen für Mannschaften und eine für den Schiedsrichter winterfest sein. Eventuell im Juni nächsten Jahres soll das Vereinsheim dann seiner Bestimmung übergeben werden.

SuS Eisborn: Bau des Vereinsheims ist beschlossene Sache

Westfalenpost, 08.07.2012

Eisborn. Der SuS Eisborn wartet zwar noch auf seine Baugenehmigung für die Errichtung eines neuen Sporthauses auf der „Mailinde“, dennoch wird dort seit Tagen fleißig gearbeitet. „Wir sind dabei, die Zäune abzureißen und die Büsche zu entfernen“, sagt der 1. Vorsitzende des Fußball-Clubs, Georg Schulte, der froh darüber ist, mit Markus Krämer einen Eisborner Unternehmer für die Erdarbeiten gewonnen zu haben.

Auch gestern Morgen wurde mit dem Bagger rund um den Sportplatz der Oberboden abgetragen, damit eine neue Rasenfläche entstehen kann. Sobald diese Arbeiten erledigt sind und das Grün sprießt, will der SuS Eisborn Ruhebänke aufstellen. „Wir denken auch darüber nach, neben dem Sportplatz ein Fußball-Kleinfeld oder eine Beach-Volleyballanlage wie in Langenholthausen zu bauen“ sagt Vorsitzender Georg Schulte, der diese Investition aber im Augenblick noch als Zukunftsmusik bezeichnet.

Über die aktuellen Pläne des Vorstands werden er und sein Team die Mitglieder am kommenden Sonntag ab 11.15 Uhr im Vereinslokal „Hotel Zur Post“ informieren. Dabei geht es vorrangig um den Bau des neuen Sporthauses, das nach Einschätzung von Georg Schulte im Frühjahr 2013 stehen soll. Um alle Mitglieder in die geplante Maßnahme zu integrieren, wird der Vorstand des SuS Eisborn am Sonntag jeden einzelnen Bauabschnitt erklären. Auch über die Finanzierung wird an diesem Morgen gesprochen, obwohl sie nach Auskunft des 1. Vorsitzenden in trockenen Tüchern ist.

Der Vorstand wird mit den Mitgliedern über die Eigenleistung reden, denn der Bau des Sporthauses ist so kalkuliert, dass er nur dann realisiert werden kann, wenn möglichst viele mit ins Rad packen. Ins Rad packt auch der FC Hövel. Er stellt dem SuS Eisborn seinen Sportplatz in der ersten Serie zur Verfügung.

Baggerführer übernimmt die Regie auf der “Mailinde”

Westfalenpost, 04.07.2012

Eisborn. Der SuS Eisborn wartet zwar noch auf seine Baugenehmigung für die Errichtung eines neuen Sporthauses auf der „Mailinde“, dennoch wird dort seit Tagen fleißig gearbeitet. „Wir sind dabei, die Zäune abzureißen und die Büsche zu entfernen“, sagt der 1. Vorsitzende des Fußball-Clubs, Georg Schulte, der froh darüber ist, mit Markus Krämer einen Eisborner Unternehmer für die Erdarbeiten gewonnen zu haben.

Auch gestern Morgen wurde mit dem Bagger rund um den Sportplatz der Oberboden abgetragen, damit eine neue Rasenfläche entstehen kann. Sobald diese Arbeiten erledigt sind und das Grün sprießt, will der SuS Eisborn Ruhebänke aufstellen. „Wir denken auch darüber nach, neben dem Sportplatz ein Fußball-Kleinfeld oder eine Beach-Volleyballanlage wie in Langenholthausen zu bauen“ sagt Vorsitzender Georg Schulte, der diese Investition aber im Augenblick noch als Zukunftsmusik bezeichnet.

Über die aktuellen Pläne des Vorstands werden er und sein Team die Mitglieder am kommenden Sonntag ab 11.15 Uhr im Vereinslokal „Hotel Zur Post“ informieren. Dabei geht es vorrangig um den Bau des neuen Sporthauses, das nach Einschätzung von Georg Schulte im Frühjahr 2013 stehen soll. Um alle Mitglieder in die geplante Maßnahme zu integrieren, wird der Vorstand des SuS Eisborn am Sonntag jeden einzelnen Bauabschnitt erklären. Auch über die Finanzierung wird an diesem Morgen gesprochen, obwohl sie nach Auskunft des 1. Vorsitzenden in trockenen Tüchern ist.

Der Vorstand wird mit den Mitgliedern über die Eigenleistung reden, denn der Bau des Sporthauses ist so kalkuliert, dass er nur dann realisiert werden kann, wenn möglichst viele mit ins Rad packen. Ins Rad packt auch der FC Hövel. Er stellt dem SuS Eisborn seinen Sportplatz in der ersten Serie zur Verfügung.

SuS Eisborn vergibt dritte Chance zum Aufstieg

Westfalenpost, 01.07.2012

Eisborn. Aus und vorbei! Die Fußballer des SuS Eisborn bleiben ein weiteres Jahr Mieter der Kreisliga C. Am Samstagnachmittag verdaddelten Patrick Rüth und Co. auch die dritte Chance, in die zweite Liga des Kreises Arnsberg aufzusteigen. Gegen den Drittletzten der B-Liga, SSV Küntrop II, hieß es in Hellefeld nach 90 Minuten 0:2 (0:0).

„Es tut schon weh, dass wir es auch heute nicht gepackt haben, aber daran sind wir auch selber Schuld“, bilanzierte Coach Ingo Rüth. Und damit lag der Routinier richtig, denn wie schon in den beiden Spielen gegen Herdringen (0:0) und TuRa Freienohl II (0:5) stand bei den Mailinde-Kickern vorne auch diesmal die Null – „ohne eigene Treffer kann man einfach nicht aufsteigen“, resümierte Ingo Rüth.
Dabei gab es vor allem in der ersten Hälfte am Samstag genügend Möglichkeiten, die Partie in die richtigen Bahnen zu lenken. So köpfte Patrick Rüth Bielings Freistoß vorbei (24.). Eisborn blieb nach vorne gefährlich, doch auch Tim Bachstein zeigte nach Beckers Freistoß keinerlei Vollstreckerqualitäten (26.).
Die dickste Möglichkeit vergab Patrick Rüth, als er nach Bielings weitem Flugball mutterseelenallein vor SSV-Keeper Niederstein auftauchte und Nerven zeigte (36.).
Nach der Pause änderte sich der Spielverlauf indes völlig, auch weil Eisborn das Spiel ohne Ball nun komplett einstellte. „Wenn ich noch mit am meisten laufe, muss man sich fragen, ob wirklich jeder Akteur unbedingt aufsteigen wollte“, mäkelte Ingo Rüth. Küntrop machte vor allem mit seinen Offensivroutiniers Lategano und Hähnel nun deutlich mehr Alarm und ging nach 52 Minuten durch Dalkiran in Führung.
Eisborn war kurz geschockt und hätte schnell zurückschlagen können, ja müssen. Nach feiner Flanke von Fabian Rüth köpfte Rene Kocha-nek den Ball aus fünf Metern Keeper Niederstein in die Arme (60.). Spätestens, als Lategano einen weiteren SuS-Patzer zum 0:2 nutzte, war der Kuchen gegessen (75.).
Von nun an regierte bei Eisborn der Frust, deren Höhepunkt die Platzverweise für Ingo Rüth (grobes Foulspiel/86.) und Prencipe (wiederholtes Foul/89.). Dass einige SuS-Chaoten direkt nach Rüths Platzverweis einen Bengalo-Feuerwerkskörper auf den Platz warfen, passte zum peinlichen SuS-Auftritt in Hälfte zwei.

SuS verpasst den direkten Aufstieg

Westfalenpost, 27.06.2012

Eisborn. Der direkte Aufstieg ist zunächst einmal verpasst. Fußball-C-Ligist SuS Eisborn verlor am Mittwochabend das zweite Aufstiegsspiel in Hachen gegen TuRa Freienohl II mit 0:5 (0:0) und muss nun auf die Relegation gegen den B-Liga-Drittletzten SSV Küntrop II (Samstag, 15 Uhr, in Hellefeld) hoffen. In der gestrigen Partie lief eigentlich alles gegen die Eisborner. In Durchgang eins traf Schaaf in der ersten Halbzeit nur den Pfosten (25.), gleiches Pech hatte der SuS-Stürmer kurz nach der Halbzeit (47.). Nach dem Führungstreffer der Freienohler nach einem Konter (55.) verpasste das Team von Ingo Rüth den schnellen Ausgleich, als Becker einen Foulelfmeter ausließ (62.). Wenig später liefen die Eisborner erneut in einen Konter und damit war die Partie eigentlich gelaufen. „Wir haben unsere Aufgaben nicht gemacht“, mäkelte Ingo Rüth. „Jetzt müssen wir sehen, dass wir die Köpfe schnell wieder hoch bekommen.“

Nullnummer setzt Eisborn unter Druck

Westfalenpost, 22.06.2012

Balve. Für den SuS Eisborn begann der Kampf um zwei freie Plätze in der Fußball-Kreisliga B Arnsberg mit einem sehr mageren Resultat. Der heimische Meister der C-Liga-Gruppe 3 musste sich am Donnerstag im Spiel gegen den SV Herdringen (Erster Staffel 2) mit einem torlosen Unentschieden begnügen. Und: Nach der Partie im Neheimer Binnerfeld dominierte im SuS-Lager die Enttäuschung. „Wir sind mit diesem Rasen überhaupt nicht klar gekommen, der war sehr holprig und stumpf“, sagte Spielertrainer Ingo Rüth nach spannenden 90 Minuten, in denen die Eisborner versucht hatten, ihr Kurzpassspiel aufzuziehen. „Das hat leider nicht so gut geklappt“, so Rüth, der allerdings auch eingestand, „dass wir zum Schluss durchaus mit 0:2 hätten hinten liegen können – deshalb müssen wir mit diesem 0:0 zufrieden sein.“
Es bleibt die Hoffnung auf einen Sieg am kommenden Mittwoch, wenn es in Hachen gegen TuRa Freienohl II geht (19 Uhr, Sportplatz Hüttenwiese). Zuvor, am Sonntag, stehen sich Freienohl und Herdringen am Arnsberger Schreppenberg gegenüber (15 Uhr).

Eisborn will die Tür zur “zweiten Liga” aufstoßen

Westfalenpost, 20.06.2012

Eisborn. Der Fokus ist auf diesen Donnerstag gerichtet. Um 19 Uhr nimmt Fußball-C-Ligist SuS Eisborn im Neheimer Binnerfeld das Rennen um den Aufstieg in die Kreisliga B Arnsberg auf.  Und: Die Zuversicht, dass der Einstieg in die entscheidenden Duelle mit den Meistern der beiden anderen C-Liga-Gruppen um zwei freie Plätze mit einem Dreier gelingt, ist beinahe mit Händen greifbar. „Das werden wir schon hinbekommen“, sagt Spielertrainer Ingo Rüth mit Blick auf die anstehende Partie gegen den SV Herdringen, der sich in der Staffel 2 als Tabellenerster durchsetzten konnte. „Unsere Truppe ist heiß – und gewillt, das große Ziel zu erreichen“, so Rüth, der sich in Sachen Motivation keinerlei Gedanken zu machen braucht. Zumal: Die Eisborner treten in Neheim mit fast kompletter Besetzung an – selbst Lukas Pohl hat sein Mitwirken zugesichert, obwohl er eigentlich zum EM-Viertelfinale nach Polen reisen wollte. Weiter geht es für die Eisborner in dieser entscheidenden Runde erst am Mittwoch, 27. Juni. Dann trifft das Rüth-Team auf dem Sportplatz Hüttenwiese in Hachen auf den Sieger des Duells um Platz eins in der Gruppe 1 zwischen TuRa Freienohl II und Türkiyemspor Neheim. „Unser Wunsch ist damit von den leitenden Stellen erfüllt worden“, erzählt Ingo Rüth, warum man den ursprünglich vorgesehenen Spieltermin am kommenden Sonntag unbedingt tauschen wollte – die Eisborner verabschieden sich morgen Vormittag zur Mannschaftsfahrt nach Mallorca und kehren erst am Mittwoch zurück. „Wenn das mit der Verlegung nicht geklappt hätte, wären wir am Sonntag mit unserer Zweiten angetreten – so ist das natürlich besser für uns“, geht Rüth davon aus, dass Eisborn nach mehr als zehn Jahren in die „zweite Liga“ des Kreises Arnsberg zurückkehren wird. Die Basis dafür soll an diesem Donnerstag mit einem Sieg in Neheim gelegt werden.

SG Balve/Garbeck feiert den Titel Hattrick

Westfalenpost, 16.01.2012

Balve.Sie tanzten vor Freude und ließen sich die schönen Momente direkt nach der Siegerehrung nicht verderben: Die A-Liga-Kicker der SG Balve/Garbeck wurden zum dritten Mal in Folge Hallen-Stadtmeister. Die vorausgegangenen Wildwest-Szenen auf dem Spielfeld wie auf der Tribüne spielten nun keine Rolle mehr.

„Wir haben über das gesamte Turnier gesehen vollkommen verdient gewonnen“, sagte ein überglücklicher Sascha Wegener und strahlte mit seinen Kameraden um die Wette. Die Umarmung oder nur das Abklatschen von Mitspielern, zudem reichlich Gratulationen für sein Team, das in der Tat die überzeugendste Leistung des Fußball-Sonntags in der Dreifachturnhalle am Krumpaul gezeigt hatte – die SG-Akteure ernteten von allen Seiten Lob und Anerkennung.

Nicht nur, weil sie eine fast makellose Vorrunde ohne Gegentreffer hingelegt hatten (Wegener: „Das war schon eine Hausnummer“), sondern weil sie bis zum Schluss souverän auftraten und auch den aufkochenden Emotionen im Finale gegen Gastgeber und Topfavorit TuS Langenholthausen trotzten.

2:1 hieß es am Ende des Matches gegen den Bezirksligisten vom Düsterloh, der sich für dieses Turnier so viel vorgenommen hatte. Aber nachdem Tino Tammaro seine Quote per Doppelpack auf sieben Tagestreffer trieb (2./5.) und mit dem bis dahin in der Torschützenliste führenden Torsten Lenort (Rot-Weiß Mellen) gleichzog, blieb dem von Richard Elmerhaus und Rüdiger Kos betreuten Bezirksligisten nur noch der Anschluss durch Neuzugang Toni Deleo (8.).

Was sich jedoch während der Partie und auch nach dem Schlusspfiff abspielte, hatte nichts mehr mit Fußball zu tun. Fouls, Meckereien, Beschimpfungen und auch das Androhung von „handfesten Argumenten“ – diese Szenen verdarben den insgesamt guten Verlauf einer Veranstaltung, die etliche Besucher angelockt hatte und die der ausrichtende Verein auch in Sachen Umsatz als Erfolg verbuchen durfte. Aber es waren ausgerechnet die eigenen Akteure, die ihre Nerven nicht mehr in den Griff bekamen. „So darf man sich als Bezirksligist nicht präsentieren“, meinte Rüdiger Kos später, nachdem sich die Wogen längst geglättet hatten. „Am Ausgang der Meisterschaft gibt es nichts zu mäkeln – Balve/Garbeck hat verdient gewonnen.“

Dritter wurde C-Ligist SuS Eisborn. Die Akteure um Spielertrainer Patrick Rüth nahmen die alles entscheidende 2:3-Niederlage gegen Langenholthausen sportlich fair hin. „Natürlich sind wir zufrieden, denn dass wir so gut abschneiden würden, konnte ja keiner erwarten“, freute sich der einstige Torjäger der Sportfreunde Hüingsen über den Coup, mit dem er und seine Kicker aufhorchen ließen. „Beinahe wären wir sogar ins Finale eingezogen“, resümierte Rüth, der wie Markus Schaaf gegen Langenholthausen traf – nachdem TuS-Stürmer Daniele Pometti per Hattrick erfolgreich gewesen war.

Und was war mit Mario Droste los? Der Langenholthausener Trainer wirkte bei der TuS-Reserve mit und erlitt in der Vorrundenpartie gegen Balve/Garbecks Erstvertretung (0:0) eine Schulterverletzung – das ausgekugelte Gelenk wurde im Krankenhaus behandelt, wo Droste auch die Nacht zur Beobachtung verbrachte. Den weiteren Turnierverlauf hat „Super-Mario“ also gar nicht mitbekommen.

Er wird sich aber erzählt haben lassen, dass die TuS-Zweite am Ende Fünfter wurde und den SuS Beckum hinter sich ließ. Der A-Ligist vom Hinsel-Sportplatz startete in die Finalrunde denkbar unglücklich und unterlag dem späteren Stadtmeister in der Verlängerung (1:2). Als dann auch noch die Partie gegen Rot-Weiß Mellen verloren ging (2:3), waren die Beckumer draußen. „Eigentlich haben wir ein gutes Turnier gespielt, leider waren wir in den entscheidenden Momenten nicht da“, analysierte SuS-Trainer Petros Tsamatos das frühe Aus.

Mellen indes schaffte es bis auf Platz vier, für den B-Ligisten war erst gegen Langenholthausen (1:2) Endstation.

SG Balve/Garbeck schafft den Titel-Hattrick

Meinerzhagener Zeitung, 16.01.2012

BALVE ▪ Auch als Bezirksligist und Ausrichter kann der TuS Langenholthausen die Stadtmeisterschaften der Hallenfußballer in Balve offenbar nicht mehr gewinnen. Gestern Abend zogen die Kicker vom Düsterloh im Endspiel mit 1:2 den Kürzeren gegen die SG Balve/Garbeck, die bereits das erste Duell des Tages im Doppel-K.o.-System mit dem gleichen Ergebnis für sich entschieden hatte und am Ende hochverdient den Titel-Hattrick bejubelte.

Die finalen zehn Minuten zwischen TuS (Sieger der Vorrundengruppe A) und SG (Zweiter der Gruppe C) wurden allerdings geprägt von zwei „Rudelbildungen“ auf dem Parkett (32 und sechs Sekunden vor Schluss) und Tumulten auf der Tribüne nach dem Schlusspfiff. „Kindergarten auf Ausflug“, schüttelte TuS-Co-Trainer Rüdiger Kos den Kopf angesichts der emotionalen Entgleisungen zwischen den Rivalen nach einem Foul von De Luca an Kelch und einem Bandencheck gegen TuS-Neuzugang Antonio Deleo. „Das gehört da nicht hin“, wusste auch Sascha Wegener aus dem SG-Trainertrio, der aber wie alle Beteiligten schnell den Dreh zum sportlichen Teil der Veranstaltung fand: „Ich bin hochzufrieden, weil wir konstant gut gespielt haben.“

Das konnte Kos nur bestätigen: „Wir haben vom ersten bis letzten Spiel nicht richtig ins Turnier gefunden, Balve ist der verdiente Sieger. Die Energie hätten wir besser in unser Spiel investiert.“ Kurios: TuS-Keeper Schäfer kassierte in der Schlussphase zwar eine Zeitstrafe, spielte aber einfach weiter – Referee Rinsche bemerkte es nicht.

Vor einer stattlichen Kulisse, die deutlich besser war als beim RWE-Wintercup, sicherte sich C-Ligist SuS Eisborn den dritten Platz. Beim 2:3 gegen Langenholthausen stand der Underdog vor einer Überraschung, ließ aber zu viele Chancen aus. Daniele Pometti schoss den Favoriten mit drei Toren binnen zwei Minuten im Alleingang weiter.

Vierter wurde B-Ligist Rot-Weiß Mellen, der sich beim 1:2 gegen Langenholthausen ebenfalls prima aus der Affäre gezogen hatte und erstmals vom neuen Spielertrainer Kai Klewer betreut wurde. Der Langenholthauser hat Klaus Linnepe abgelöst.

Sieggaranten für die SG Balve/Garbeck waren in den Partien gegen Langenholthausen jeweils mit Doppelpacks Mario Altfeld und Tino Tammaro. Der avancierte mit seinen Treffern aus dem Endspiel gleichzeitig zum besten Torschützen des Turniers in der Sporthalle Krumpaul. Fünfter wurde die LA-Reserve (Erster Gruppe C) vor dem SuS Beckum (Erster Gruppe B).

Sterne des Sports strahlen in Garbeck und Eisborn

Westfalenpost, 18.11.2011

Von Richard Elmerhaus

BALVE. Beim Wettbewerb der bronzenen „Sterne des Sports” sicherte sich der Turnverein Sauerlandia Garbeck den 1. Platz, der mit 500 Euro prämiert wurde. Auch der SuS Eisborn nahm an der Aktion „Sterne des Sports” teil und durfte sich gestern Morgen bei der Überreichung der Prämien über 400 Euro freuen. Insgesamt beteiligten sich an diesem Wettbewerb, den der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam veranstalten, 38 Vereine aus dem Verbreitungsgebiet der Volksbank im Märkischen Kreis.

Unter Federführung von VB-Mitarbeiterin Marion Petersen tagte in der vergangenen Woche die Jury in der Volksbank Neuenrade, um sich mit den Bewerbungen der Vereine aus den Städten Neuenrade und Balve zu befassen. Nach Meinung der Juroren haben viele Vereine die Möglichkeit vertan, durch eine Teilnahme an „Sterne des Sports” ihre Sportangebote zur Gesundheitsförderung oder Integration sowie die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Senioren oder die Förderung des Ehrenamtes in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. „So ein großes Medienecho und öffentliche Anerkennung gibt es selten”, sagen die Protagonisten.

Nach deren Meinung stehen bei den „Sternen des Sports” nicht die Sport-Stars im Mittelpunkt, sondern das gesellschaftliche Engagement. Dies gilt auch für den Turnverein Sauerlandia Garbeck, der seit dem Jahr 1988 herzkranken Menschen die Chance gibt, unter Aufsicht eines Arztes Sport zu treiben und damit den Betroffenen auch die Gelegenheit bietet, mit anderen Herzkranken Kontakt zu pflegen. Denn gerade dieser soziale Aspekt findet bei den Herzleidenden allergrößte Wertschätzung.

Der Zuspruch ist seit der Gründung der Koronargruppe in Garbeck vor mehr als 20 Jahren stetig gewachsen. Bereits nach wenigen Monaten konnte Walter Eickelmann, der heute Ehrenvorsitzender des TV Sauerlandia Garbeck ist, eine zweite Übungsstunde einrichten. Nicht zuletzt durch die positive Bewertung der Ärzte ist vor drei Jahren die dritte Herzsportgruppe ins Leben gerufen worden. „Derzeit”, so der Turnverein, „planen wir die Ausbildung einer weiteren Übungsleiterin für diesen Bereich, um auch in Zukunft den Anforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden.”

Diese Argumentation und das bisherige gesellschaftliche Engagement des TV Sauerlandia Garbeck veranlassten die Jury, den Turnverein Garbeck mit so vielen Punkten auszustatten, dass er sich als Gruppensieger für die nächste Runde qualifizierte.

Anerkennung durch die Juroren fand auch der SuS Eisborn, der sich vom reinen Fußball zu einem Familienverein entwickelt hat, bei dem der Breitensport geradezu boomt. Für manche Kurse gibt es beim SuS schon Wartelisten, wie beispielsweise bei der Wirbelsäulen-Gymnastik. „Der Breitensport hat nicht nur Zukunft, er ist die Zukunft”, heißt es beim SuS Eisborn, der nach seiner Meinung eine echte Marktlücke entdeckt und geschlossen hat. Freude an der Bewegung, an Fitness-Übungen und Freude an der Gesundheitsförderung, das sind die drei Säulen des Breitensports in Eisborn. Dies hat sich der Verein seit 1992 auf seine Fahne geschrieben. Damals gründeten acht Frauen die Freizeit- und Breitsportgruppe des SuS Eisborn.

Haarmann und Schulte erhalten Sportehrenpreis

Süderländer Volksfreund, 13.03.2011

BALVE ▪ Preisverdächtige sportliche Leistungen hat es im Jahr 2010 aus Balver Sicht nicht gegeben. Dafür hat sich ein Ehrenamtlicher mit seinem Schaffen das dicke Lob des Stadtsportverbands verdient.

Freitag Abend zeichnete er Christoph Haarmann für 30-jährige Vorstandsarbeit im TV Sauerlandia Garbeck mit dem Sportehrenpreis aus. Auch für Georg Schulte vom SuS Eisborn gab es ein dickes Danke. Er erhielt den Ehrenpreis 2009, weil er an der Sportlerehrung im vergangenen Jahr nicht teilnehmen konnte.

Die Vorsitzende des Stadtsportverbands Christa Knoop bedankte sich – im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit – bei einem „Vollblutehrenamtler“. Sie skizzierte die Stationen seiner Karriere: Bereits vor 40 Jahren wurde Christoph Haarmann als „Steppke“ Vereinsmitglied. Später war er Jugendwart, Beisitzer und Zweiter Vorsitzender. „Drei weitere Jahre gingen ins Land, bis er an die Spitze des größten Sportvereins in der Stadt Balve gewählt wurde.“

In den vergangenen 15 Jahren hat Christoph Haarmann einiges bewegt: Eine Geschäftsstelle des TVS wurde eröffnet, der Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen, ein Basketballfeld gebaut und der Traum vom Kunstrasenplatz realisiert. „Nun hat der Kapitän schweren Herzens sein Schiff verlassen, um sich anderen wichtigen Aufgaben zu widmen.“ Der überraschte Preisträger bedankte sich bei Vorstandskollegen, seiner Familie und bei seinem Vorgänger Walter Eickelmann: „Als ich das Amt übernahm, war alles gut vorbereitet.“

Geschäftsführer Volker Griese sagte: „Spötter behaupten, durch ein Ehrenamt kommt man selten zu Ehren.“ Er überzeugte die Gäste vom Gegenteil, als er Georg Schulte ehrte. Mehr als 20 Jahre engagiert der sich schon für den SuS Eisborn – „in vorderer und vorderster Reihe“. Der Geehrte übernahm 1987 das Amt des Zweiten, 1993 das des Ersten Vorsitzenden. Mit einem Augenzwinkern sagte Griese: „Sportliche Erfolge hast du mit dem SuS Eisborn allenfalls in deinen Anfangsjahren feiern dürfen. Dafür hat sich aber auf anderen Gebieten viel getan, seit du das Ruder übernommen hast.“ Vor allem die Scheunenparty sei ein „herausragendes Beispiel“. Jedes Jahr stellt Georg Schulte für die Großveranstaltung seinen Hof zur Verfügung. Und das spült Geld in die Vereinskasse.

Georg Schulte: „Ehrenamt für mich eine Selbstverständlichkeit.“ Zu seinem Job gehörten sportliche Erfolge und Misserfolge. Er machte keinen Hehl daraus, dass die größte Enttäuschung seiner Amtszeit die Ablehnung der Stadt für den Kunstrasenplatz gewesen sei. 130 000 Euro seien dem Verein dennoch von Sponsoren zugesagt worden. Die wolle der SuS aber nur investieren, wenn mit der Stadt ein langfristiger Pachtvertrag abgeschlossen werde. Ein entsprechenden Antrag soll bald gestellt werden.

Auch Bürgermeister Hubertus Mühling gehörte zu den Gratulanten. Er unterstrich den hohen Stellenwert von Sport und Ehrenamt in der Stadt Balve, zeigte sich aber über die geringe Besucherzahl der Sportlerehrung enttäuscht.

Petra Mertens zeichnete die Schulen aus, die am Sportabzeichen-Wettbewerb teilgenommen hatten. Den Titel verteidigte die Grundschule Beckum. 45 Schüler und damit 52,3 Prozent stellten sich der Herausforderung. 47 Sportabzeichen (51,7 %) erhielten Grundschüler aus Langenholthausen. 53 Mädchen und Jungen (25,5 %) aus Balve und 18 Kinder aus Garbeck (16,2%) beteiligten sich. Alle Schulen erhielten Gutscheine für Pausensportgeräte. Die weiterführenden Schulen hatten nicht mitgemacht.

Schließlich bekamen noch zwei Sportabzeichen-Absolventen ihre Auszeichnung. 21 haben die Prüfungen in 2010 bestanden – zwölf weniger als vor einem Jahr.

250 Kinder feiern in Eisborn und Garbeck Rosenmontag

Süderländer Volksfreund, 09.03.2011

GARBECK/EISBORN ▪ Nachdem in den vergangenen Tagen die großen Jecken bereits ausgiebig Karneval gefeiert hatten, waren nun die kleinen Närrinnen und Narren an der Reihe. In Garbeck machten am Rosenmontag rund 100 bunt kostümierte Mädchen und Jungen die Schützenhalle unsicher, in Eisborn versuchten sich etwa 150 Kinder an den neun Stationen des Abenteuer-Parcours. Von Annabell Niemand

In Garbeck war erneut der Kinderliedermacher Uwe Lal zu Gast. Er ist, so Ulla Busche vom TV Sauerlandia, ein Garant für ein volles Haus und gute Stimmung. Auch diesmal erzählte er mit seiner Musik manche Geschichte und führte als Hans mit der goldenen Gans die Polonaise an. Immer wieder mussten ihm die kleinen Jecken auf und vor der Bühne assistieren – zum Beispiel beim Pinguin-Boogie. Zum Abschluss durften die Kinder den Saal mit Seifenblasen verzaubern. Für die anschließende Stärkung hatten die Eltern zum Glück allerlei Knabbersachen und Kuchen mitgebracht.

Nach dem Kinderkarneval, kamen auch die Jugendlichen auf ihre Kosten. Sie feierten im Essraum der Schützenhalle eine Karnevalsdisco. Zwei Mädchen hatten sich Spiele ausgedacht, zwei Jungen legten die passende Musik für die Altersgenossen auf. Bis 20 Uhr durfte nach Herzenslust getanzt und gefeiert werden.

In Eisborn vergnügten sich am Nachmittag 150 Mädchen und Jungen in der Schützenhalle. Dort hatte die Spielgemeinschaft SuS Eisborn/SuS Beckum zum Kinderkarneval geladen. An neun Spielstationen konnten sich die Besucher austoben. Wer den heißen Draht überstanden hatte, dufte zum Dosenwerfen, anschließend zum Schiffeziehen und Vier-Gewinnt-Spiel vorrücken.

Außerdem kürten die Eisborner und Beckumer Sportler gleich in drei Altersgruppen die drei schönsten Kostüme. Den Juroren fiel die Entscheidung nicht leicht, aber letztlich wurden die neun Gutscheine vergeben. Allein um Glück ging es bei der Ernennung des Karnevalsprinzenpaars. Felix Kremer und Kiara Rüth regierten am Rosenmontag das jecke Volk. Ihre Namen waren aus einem großen Lostopf gezogen worden. Dann kündigten die Moderatoren David Bathe und Tim Winiarski noch die D-Jugend an, die zu „Eine Insel mit zwei Bergen“ eine Fußball-Choreografie einstudiert hatte.

SuS Eisborn überzeugt mit guter Leistung

Westfalenpost, 09.01.2011

Balve. Am zweiten Vorrundenspieltag des RWE-WinterCups in der Balver Dreifachturnhalle warteten die beiden heimischen Vertreter mit unterschiedlichen Resultaten auf.
Während B-Ligist und Ausrichter RW Mellen überhaupt keine Rolle spielte, überraschte C-Ligist SuS Eisborn mit einem engagierten Auftritt, der am Ende mit Rang vier belohnt wurde.
„Das war sehr ordentlich und eine deutliche Steigerung gegenüber der Stadtmeisterschaft“, lobte SuS-Coach Ingo Rüth seine Mannschaft, die gleich zum Auftakt Bezirksligist VfK Iserlohn ein torloses Remis abtrotzte. Auch im weiteren Verlauf sorgte der C-Liga-Primus für Überraschungen, bezwang A-Ligist Hemer Erciyes (2:1) und erkämpfte sich gegen Landesligist TuS Sundern ein 1:1. Das Weiterkommen verschenkte man im direkten Duell mit A-Ligist SSV Stockum, dem man unglücklich mit 1:2 unterlag, und der Nullnummer gegen TuS Hachen. Mit zwölf Zählern bleibt aber zumindest eine Resthoffnung auf das Erreichen des Kreisligapokals.
Enttäuschend war der Auftritt von Rot-Weiß Mellen, der bei der Stadtmeisterschaft noch im Halbfinale stand. Dabei ging es mit sechs Punkten aus den ersten drei Spielen (u.a. 4:0 über Bezirksligist VfK Iserlohn) sehr ordentlich los. Aber dann war es mit der Herrlichkeit vorbei. Die Linnepe-Schützlinge kassierten bittere Pleiten im Derby gegen Eisborn (1:3) und gegen Gruppensieger TuS Sundern (0:8).
„Wir haben es den Gegnern sehr leicht gemacht, Treffer zu erzielen. Das hat mir nicht so gut gefallen“, bilanzierte Mellens Trainer Klaus Linnepe. Vor allem die Derbyniederlage tat ihm weh, auch wenn er zugab, „dass Eisborn richtig stark gespielt hat“. Dass die Hallenrunde nun vorbei ist, nahm Linnepe gelassen hin. „Wir haben bei der Stadtmeisterschaft gut gespielt und sind Vierter geworden. Heute war es sicherlich schlechter, aber auch damit kann ich leben.“ Nun gilt die Konzentration der Rückrundenvorbereitung.

Fit für die Vereinsarbeit

Kaiserau/Beckum/Eisbon: 69 Jugendliche und junge Erwachsene legten im November/Dezember im SportCentrum Kamen Kaiserau ihre Prüfung zum Jungtrainer- oder zur Jungtrainerin Fußball ab. Darunter auch Torben Reuß und Fabian Rüth von der Spielgemeinschaft Beckum/Eisborn.

Die neu erworbene Kompetenz bringen die Jungtrainer nun in die Jugendarbeit des Vereins ein. Das Qualifizierungsangebot des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen richtet sich an junge Trainer- und Trainerinnen im Alter von 16 – 20 Jahren, die bereits ihre eigenen Erfahrungen als Spieler gemacht haben und nun ihre Begeisterung für den Fußballsport auch an „die Kleinen“ weiter geben wollen. So werden zum einen Trainer qualifiziert und zum anderen junge Menschen an die ehrenamtliche Mitarbeit im Verein herangeführt. „Dieses Angebot ist für unsere Vereine ein großer Gewinn“, sagten die beiden Jugendleiter Andreas Levermann und Ingo Rüth. „Es ermöglicht uns, junge, engagierte Mitarbeiter/-innen in unserem Team mit den aktuellsten Kompetenzen auszustatten. Außerdem werden die Fort- und Weiterbildungen auch von den Jugendvorständen finanziell gefördert“. Von den neuen Mitstreitern und Ideen profitieren auch unsere erfahrenen Ehrenamtlichen. Es regt den Erfahrungsaustausch an.“ Eine kind- und altersgerechte Förderung im Fußballnachwuchsbereich durch gut qualifizierte Trainer und Betreuer bedeutet für die Vereine nicht nur einen hohen Qualitätsstandard, sondern sichert zuletzt auch die Zukunft vieler Vereine. „Kindertraining ist kein reduziertes Erwachsenentraining“ – dieser Leitsatz verdeutlicht es: Das Heranführen der Vier- bis Zehnjährigen an das Fußballspiel kann und darf sich nicht an den Anforderungen des Erwachsenenfußballs orientieren. Es klingt banal, ist aber unendlich wichtig: Der zentrale Schwerpunkt im Kinderbereich ist: Spielen, Spielen, Spielen! Denn: Kinder lernen das Fußballspielen vor allem durch das Spielen selbst. Sie erleben damit die Faszination Fußball in aller Intensität – so wie früher beim Straßenfußball. Diese Spielerlebnisse sind die Basis für eine langfristige und stabile Motivation zum Fußballspielen und damit letztlich auch für eine positive Entwicklung des Juniorenfußballs.

Eisborn feiert zwei Siege

Süderländer Volksfreund, 27.07.2010

Eisborn – Der Fußball-C-Ligist SuS Eisborn hat zweimal innerhalb einer Woche die Hüingser OBO-Arena als Sieger verlassen. Zunächst gewann der SuS Eisborn am Mittwoch das Freundschaftsspiel gegen SF Hüingsen III mit 4:2 (0:1) Treffern. Neuzugang René Kochaneck traf gleich doppelt wie Stephan Knoblich. Eisborn fand nur schwer ins Spiel, setzte sich aber am Ende sehr deutlich durch. Am Sonntag verbuchte der SuS Eisborn dann einen 4:1 (2:1)-Erfolg gegen die Reserve der Sportfreunde Hüingsen. Eisborn fand deutlich schneller ins Spiel und führte schon nach fünf Minuten 2:0. Die Ex-Hüingser René Kochaneck (3) und Patrick Rüth trafen für den SuS.

Zwei Testspielsiege für SuS Eisborn

Westfalenpost, 27.07.2010

Eisborn (wp). Fußball-C-Ligist Sus Eisborn verbuchte zwei Testspielsiege bei den Sportfreunden Hüingsen. Zunächst konnte die SFH-Dritte mit 4:2 (0:1) besiegt werden. Neuzugang René Kochaneck traf ebenso doppelt wie Stephan Knoblich. Am Sonntag legte der SuS einen 4:1 (2:1)-Erfolg gegen die Hüingser Zweite nach. Kochaneck (3) und Patrick Rüth (1) hießen in dieser Begegnung die Torschützen.

SuS Eisborn entpuppt sich als Mendener Filiale

Neue Mendener Zeitung, 27.07.2010

MENDEN Offiziell gehört Eisborn zur Gemeinde Balve, der Spiel- und Sportverein des Bergdorfes geht in der Kreisliga C des Kreises Arnsberg auf Punktejagd. Mit 15 aus Menden stammenden Akteuren im Kader ist der SuS Eisborn in der aktuellen Spielzeit jedoch durchaus der Hönnestadt verbunden. Allein neun „Mendener“ Neuzugänge konnte Trainer Ingo Rüth beim Trainingsauftakt am Sportplatz Mailinde begrüßen. Prominentester Zugang ist Patrick Rüth, der bis zum Saisonende noch für die Sportfreunde Hüingsen auflief. Der treffsichere Stürmer wird in der neuen Spielzeit für seinen Heimatverein auf Torejagd gehen und zusätzlich als Co-Trainer fungieren.

Gemeinsam mit Rüth wechselten René Kochanek, Christian Rüschenbaum, Miguel Issler, Jens Bieling und Lukas Hallerberg aus dem Hüingser Ohl ins Bergdorf. Außerdem schlossen sich Tobias Brambor, Maximilian Hau und Mario Tröck (alle zuletzt inaktiv) dem SuS an. “Wir wollten unsere Mannschaft, die im Kern seit nun mehr fünf Jahren in der gleichen Konstellation zusammenspielt, gezielt um junge Spieler ergänzen und hoffen somit in zwei bis drei Jahren in der Lage zu sein, um den Aufstieg in die B-Liga mitzuspielen.”, fasst Ingo Rüth, übrigens nicht verwandt mit seinem neuen „Co“, die Aktivitäten der Mailinde-Kicker zusammen. NeMZ

SuS Eisborn mit neun Neuen

Süderländer Volksfreund, 14.07.2010

Eisborn – Am Samstag bestritt der Fußball-C-Ligist SuS Eisborn auf dem Sportplatz Mailinde seinen Trainingsauftakt. Trainer Ingo Rüth begrüßte neun Neuzugänge. Der prominenteste Zugang ist sicherlich Patrick Rüth von den Sportfreunden Hüingsen, der über Landesligaerfahrung verfügt. Er wird ab der neuen Saison im Bergdorf für seinen Heimatverein, in dem er einst seine fußballerische Laufbahn begann, auf Torejagd gehen und zusätzlich als Co-Trainer fungieren. Die weiteren Neuzugänge sind Christian Rüschenbaum, René Kochanek (beide SF Hüingsen), Miguel Issler, Jens Bieling, Lukas Hallerberg (alle A-Jugend SF Hüingsen) sowie Tobias Brambor, Maximilian Hau und Mario Tröck (alle zuletzt inaktiv).
“Wir wollten unsere Mannschaft, die im Kern seit nun mehr fünf Jahren in der gleichen Konstellation zusammenspielt, gezielt um junge Spieler ergänzen und hoffen somit in zwei bis drei Jahren in der Lage zu sein, um den Aufstieg in die B-Liga mitzuspielen.”, fasst Ingo Rüth die Aktivitäten der Mailinde-Kicker zusammen.

Patrick Rüth bekanntester Zugang beim SuS

Westfalenpost, 14.07.2010

Eisborn (wp). Beim Trainingsauftakt des Fußball-C-Ligisten SuS Eisborn konnte Trainer Ingo Rüth insgesamt neun Neuzugänge begrüßen. Der bekannteste Zugang an der Mailinde ist sicherlich Patrick Rüth (SF Hüingsen), der bei seinem Heimatclub zudem als Co-Trainer fungieren wird. Die weiteren Neuzugänge sind Christian Rüschenbaum, René Kochanek (beide SF Hüingsen), Miguel Issler, Jens Bieling, Lukas Hallerberg (alle A-Jugend SF Hüingsen) sowie Tobias Brambor, Maximilian Hau und Mario Tröck (alle zuletzt inaktiv).

Kunstrasen bleibt das Ziel des SuS Eisborn

Westfalenpost, 01.02.2010 – Von Claudia Heinemann

Eisborn. Den Kopf in den Sand stecken – das kommt für die Mitglieder des SuS Eisborn nicht in Frage. Das Projekt „Kunstrasenplatz” ist nicht begraben, wie bei der Generalversammlung im Hotel „Zur Post” deutlich wurde.

„Wir spekulieren darauf, dass die Plätze aufgrund der geringer werdenden Nachfrage günstiger werden und der SuS die Finanzierung allein schultern kann.” Die Sponsorenzusagen von 100.000 Euro bleiben erhalten. „Auf die Stadt zählen wir jedenfalls nicht mehr”, so der Vorsitzende Georg Schulte, der es nicht einsieht, dass zwei Jahre ehrenamtlicher Arbeit für die Katz gewesen sein sollen.

Stattdessen werden jetzt die Ärmel hochgekrempelt und schon mal all die Dinge angepackt, die eigentlich im Zuge der Platzerneuerung umgesetzt werden sollten: „In einem ersten Schritt wird jetzt das Umfeld verbessert”, so Schulte. Das Gelände soll geebnet werden, so dass alle Bereiche für den Rasenmäher zugänglich werden, außerdem steht der Bau eines Unterstandes im Programm. Dies alles sind Projekte, die der SuS wegen seiner guten Kassenlage problemlos schultern kann.

Wegen des großen Ziels werden Projekte wie der samstagmorgendliche Brötchenverkauf in der ehemaligen Sparkasse weitergeführt. Eine weitere Einnahmequelle wird die Scheunenparty am 2. Juni sein. Anders sieht die Situation beim Kinderkarneval am Rosenmontag aus. Hier wollen die beteiligten Vereine unter der Federführung des SuS die Einnahmen an die Haiti-Hilfe spenden. „Sonst haben wir das Geld in die Jugendarbeit gesteckt”, erklärte Schulte, der bei der Versammlung in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt wurde.

Ebenso bestätigt wurde Geschäftsführer Tobias Peters. Jörg Schlünder dagegen wird zukünftig für Monika Müthing die Aufgaben des zweiten Kassierers wahrnehmen. Sie legte ihr Amt nach sechs Jahren aus beruflichen Gründen nieder.